© Dr. Dorit Günther
Rat holen in der lern•BAR!

Adieu Prüfungsangst und Aufschieberitis

Von Unispectrum live
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Studis helfen Studis – so funktioniert das neue Online-Angebot „lern•BAR“ des Selbstlernzentrums. Lena Joanni, Studentin der Integrativen Sozialwissenschaft, und Robin Carkadjija, Lehramtsstudent, stehen ihren Kommilitonen bei Fragen zu Studium, Lernen und Selbstorganisation im Forum mit Rat und Tat zur Seite.

Zu spät mit dem Lernen für die Klausur angefangen? Den Abgabetermin für die Hausarbeit verpennt? Zu wenige Tage am Ende des Semesters für zu viel Lernstoff? Jeder wird im Laufe seines Studiums mit solchen Situationen konfrontiert. Auch Lena Joanni und Robin Carkadjija sind sie nicht neu. „Wir studieren selbst und kennen typische Probleme“, sagt Carkadjija. Der 23-Jährige ist angehender Mathe- und Physiklehrer und kann sich noch gut an seinen Studienstart erinnern: „Die Umstellung von der Schule auf den Uni-Alltag war nicht leicht. Das Lernen ist ganz anders und auch der Umfang des Lernstoffs ist deutlich größer.“ Als Erstsemester muss man viele Herausforderungen gleichzeitig meistern, dazu gehört auch, sich in einer neuen Stadt zurechtzufinden und neue Kontakte zu knüpfen. Besonders das Lernen muss oft neu gelernt werden, denn schnell kann es passieren, dass man den Anschluss verpasst und sich schlecht auf die anstehenden Klausuren vorbereitet.

Joanni und Carkadjija bieten hierfür nun eine Lösung an. Die beiden sind studentische Hilfskräfte im Selbstlernzentrum und betreuen seit Kurzem das Online-Forum „lern•BAR“. Hier können sich Studis in lockerer Atmosphäre zu verschiedenen Themen wie Studium, Lernen, Selbstorganisieren und damit verbundenen Hürden untereinander austauschen.

Die „Barkeeper“ Joanni und Carkadjija stehen als Moderatoren allen, die Fragen haben und Rat suchen, zur Seite. Dabei können die beiden nicht nur Probleme aus studentischer Sicht beurteilen, sie haben im vergangenen Jahr auch die sechsmonatige Weiterbildung „Einführung ins Peer-Coaching“ am Selbstlernzentrum durchlaufen. Nun kennen sie sich aus mit Online-Kommunikation und mit Tipps und Tricks rund ums Lernen. Sie wissen unter anderem, wie man es schafft, Prioritäten zu setzen, sich seine Zeit selbst einzuteilen oder auch Nebenjob und Studium unter einen Hut zu bekommen. „Mit unserem niedrigschwelligen Angebot möchten wir Kommilitonen die Hemmschwelle nehmen, sich bei Problemen Hilfe zu suchen“, sagt Joanni, die in den letzten drei Semestern bereits vielfältige Studienerfahrungen gesammelt hat. „Viele Sorgen sind uns selbst schon begegnet. Als Ratgebende können wir auf eigene Erfahrungen zurückgreifen und realistische Hilfestellungen geben.“

In der lern•BAR gibt es Foren zu vier Bereichen: Bei „Lost in Learning“ stehen Lernstrategien, aber auch der Umgang mit Misserfolgen im Fokus. Bei „Herzflattern“ dreht sich hingegen alles um Prüfungsangst und bei „Verplant“ geht es um Zeitmanagement und darum, den Studienalltag, Nebenjobs und das private Leben unter einen Hut zu bekommen. Beim „Tresen“ können sich die Studis informell austauschen oder auch Lerngruppen bilden.  Die Nutzung ist einfach, jeder kann sich kostenlos im Forum anmelden und mit den anderen austauschen. Wer anonym bleiben möchte, kann ein passwortgeschütztes Pseudonym verwenden. „Oftmals fühlt man sich mit seinen Sorgen auf sich allein gestellt“, sagt Joanni. „Man will vorankommen, doch es geht nicht“, ergänzt Carkadjija, „mit der lern•BAR möchten wir das ändern.“
 

 

 

Auf einen Blick:
Hier geht es zur lern•BAR
Infos zur Weiterbildung „Einführung ins Peer-Coaching“: www.uni-kl.de/peer
Die lern•BAR ist ein Angebot des Selbstlernzentrum der TUK, das im Rahmen des „Qualitätspakt Lehre“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird (Förderkennung 01PL16085).
Projektleitung: Prof. Rolf Arnold, Dr. Markus Lermen –  Projektkoordination: Monika Haberer – Ansprechpartnerin für Coaching: Dr. Dorit Günther

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Erstellt
am 05.12.2017 von
TU Admin