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Wahl zur besten Fernhochschule Deutschlands:

Das Weiterbildungsprogramm an der TU ist Spitze

Von Unispectrum live
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Das Online-Bewertungsportal „FernstudiumCheck.de“ hat das Distance and Independent Studies Center (DISC) der Technischen Universität Kaiserslautern zur beliebtesten Fernhochschule in Deutschland gekürt. Dem Kaiserslauterer Fernstudienzentrum wird damit das Siegel „Top Institut 2017“ verliehen. Dies nimmt unispectrum-live zum Anlass, um mit Professor Dr. Rolf Arnold, dem Wissenschaftlichen Direktor des DISC, über diesen Erfolg zu sprechen.

unispectrum-live: Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe für das sehr gute Abschneiden bei der aktuellen Bewertung?

Arnold: Die Auszeichnung als beste Fernuniversität in Deutschland verdanken wir der spürbar gelebten Kundenorientierung unserer Angebote. Wesentlich zu dem Erfolg beigetragen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DISC, aber auch die Hochschulverwaltung sowie die kooperierenden Fachbereiche und die Hochschulleitung. Zudem bieten unsere Dozentinnen und Dozenten einen hervorragenden Unterricht an und bemühen sich alle auf ihre besondere Art um unsere Studierenden. Die Auszeichnung ist ein weiterer Beleg für die exzellente Lehre an der TU Kaiserslautern, die nicht bloß in ihren Präsenz-, sondern auch in ihren Weiterbildungsprogrammen ‚Spitze‛ ist.

unispectrum-live: Was unterscheidet Sie von der Konkurrenz?

Arnold: Von unserer Konkurrenz unterscheiden wir uns durch die vergleichsweise geringen Abbruch-Quoten. Sie liegen selten über 20 Prozent in den einzelnen Programmen, eher deutlich darunter. Dies ist ein enormer Erfolg. Gerade berufstätige Erwachsene, die ihr Studium berufsbegleitend absolvieren, haben immer wieder Gründe, anderen Dingen Priorität einzuräumen. Hier trotzdem am Ball zu bleiben, ist eindeutig das Verdienst der guten Betreuung unserer Studierenden.

unispectrum-live: Worauf legen Sie bei Ihrem Studienangebot den Fokus?

Arnold: Für uns steht das angeleitete Selbststudium der Studierenden im Vordergrund. Dieses anzuregen, zu begleiten und zu fördern, ist der Kern unserer Aufgabe. Wir wissen, dass unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ‚lernfähig, aber unbelehrbar‛ sind, wie es ein bedeutender Erwachsenenbildungsforscher einmal treffend ausdrückte. Deshalb betonen wir das Lernen, indem wir Zugänge zu Fachwissen gestalten und Übungen initiieren, ohne das Lehren in den Vordergrund zu stellen. Akademische Bildung ist – hier folgen wir dem Bildungsreformer Wilhelm von Humboldt – Selbsttätigkeit, nicht Belehrung oder gar Führung und Kontrolle.

unispectrum-live: Wie gewährleisten Sie die gute Betreuung?

Arnold: Unsere Kolleginnen und Kollegen im Zentrum sind ständig ansprechbar, und sie verstehen stets auch etwas von dem Thema des Studienganges, um den es geht. So bleiben die Wege zwischen den Studierenden und ihrer Universität kurz – auch und gerade im Fernstudium.

unispectrum-live: Was ist für die Zukunft geplant? Welche Entwicklungen soll es im DISC geben?

Arnold: Wir verbessern und erweitern Schritt für Schritt unser Angebot an berufsbegleitenden Masterprogrammen. Dabei arbeiten wir eng mit Fachbereichen und der Hochschulleitung zusammen. Immer stärker legen wir unseren Fokus dabei auf kompetenzorientierte und zunehmend ‚papierlose‛ Studienprogramme. Das angeleitete Selbststudium der Zukunft ist eine Kombination von realen Begegnungen und virtuellen Lernlandschaften. Hierbei erwerben die Studierenden mehr und mehr die Fähigkeiten, die erforderlichen Kompetenzen selbsttätig und in kooperativer Auseinandersetzung mit anderen zu entwickeln – eine auch für das Präsenzstudium anregende didaktische Inszenierung.

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Erstellt
am 14.02.2017 von
Adrian Dietrich