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Keine Angst vor akuter Aufschieberitis:

Mit dem Selbstlernzentrum sicher durchs Studium

Von Unispectrum live
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Zu wenig Zeit, um den Lernstoff vor der Klausur durchzugehen? Nur noch ein paar Tage, um die Hausarbeit fertigzustellen? – Diese oder ähnliche Situationen kommen den meisten Studis bekannt vor. Mit den Kursen und Tipps des Selbstlernzentrums gelingt es aber, auch die stressigen Situationen in Prüfungsphasen zu überstehen und einen kühlen Kopf zu bewahren.

Gerade zu Beginn eines Studiums sind viele Erstsemester mit der Situation überfordert: Ein neues Leben, neue Leute, vielleicht auch eine neue Stadt. Ein anderer Tagesablauf und jede Menge neuer Lernstoff. So dauert es in der Regel, sich in der neuen Umgebung und dem Alltag auf dem Campus zurechtzufinden. Spätestens wenn es zum Ende des Semesters mit den Klausuren losgeht, ist manch einer schnell gestresst und zuweilen überfordert.

Wie aber lerne ich, meine Zeit einzuteilen? Wie setze ich Prioritäten? Wie kann ich Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden? Wie motiviere ich mich richtig? Wem Fragen wie diese bekannt vorkommen, sollte sich die Angebote des Selbstlernzentrums genau anschauen.

„Wir unterstützen die Studierenden von Anfang an auf ihrem Weg durch das Studium“, sagt Annika Meier, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Selbstlernzentrum. Regelmäßig finden zum Beispiel die Diemersteiner Selbstlerntage in der Villa Denis statt. Diese zweitägigen Seminare helfen Studentinnen und Studenten unter anderem dabei, Strategien für ein besseres Lernen zu entwickeln. Die Seminare gibt es zu drei Schwerpunkten, die sich jeweils mit Themen befassen, die im Laufe des Studiums wichtig werden. So geht es im ersten Seminar etwa um das Ankommen an der Uni, Studienorganisation und Zeitmanagement. Das zweite Seminar hat hingegen Themen wie wissenschaftliches Arbeiten und Präsentieren im Blick und beim dritten Seminar dreht sich viel um Bewerbungstipps und eine Work-Life-Balance. „Jeder, der sich für diese Seminare anmeldet, wird zu unserem Online-Selbstlern-Assistenten weitergeleitet“, so Florence Terrier, Meiers Kollegin, weiter.

Wir unterstützen die Studierenden von Anfang an auf ihrem Weg durch das Studium.

Annika Meier

Auf diese Weise bestehe die Möglichkeit, sich im Vorfeld mit den Inhalten des Seminars zu beschäftigen und dabei eigene Stärken, aber auch Entwicklungspotentiale zu entdecken. „Jeder kommt mit unterschiedlichen Erwartungen zu den Seminaren. Es geht unter anderem um Zeitmanagement, Konzentration und Motivation“, ergänzt Meier. „Die Studierenden lernen zum Beispiel, wie man Prioritäten setzt und Zeitpläne für einzelne Tage oder Wochen erstellt oder Schnell-Lesetechniken anwendet. Sie lernen sich dabei auch selbst kennen und knüpfen spannende Kontakte zu Kommilitonen und erfahrenen Trainern. Oftmals bilden sie Lerngruppen fürs Studium.“

Studienbegleitendes Coaching und Online-Kurse

Darüber hinaus gibt es beim Selbstlernzentrum individuelle, studienbegleitende Face-To-Face Coachings. „In persönlichen Gesprächen können gemeinsam individuelle Strategien erarbeitet werden, um sich etwa strukturiert auf Prüfungen vorzubereiten und das eigene Lernverhalten zu optimieren“, sagt Terrier. Diese Coachingtermine sind kostenfrei. Studentinnen und Studenten können sie im Laufe des Studiums, nach individuellem Bedarf, in Anspruch nehmen. „Unserer Erfahrung nach nehmen sie diese Option häufig in besonderen Entscheidungs- oder Stresssituationen im Studium wahr“, so Meier.

Ein weiteres Angebot sind Online-Kurse (eDSL). „Sie bilden eine Erweiterung und Vertiefung der Inhalte der Diemersteiner Selbstlerntage“, fährt Meier fort. „Wir bieten hierbei verschiedene digitale Angebote an, die helfen, weiter an den eigenen Lernkompetenzen zu arbeiten.“ Dabei geht es unter anderem um online gestütztes Wissensmanagement und das Lernen mit digitalen Medien, aber auch darum, sich beim Lernen richtig zu organisieren und zu planen.

„Wer Interesse hat, kann sich einfach auf unseren Webseiten anmelden. Die Lerninhalte der Selbstlernkurse stehen den Studierenden jederzeit zur Verfügung. Sie können sie in ihrem eigenen Tempo, individuell durcharbeiten“, so Terrier. In der Regel sollten sie dafür circa 30 Stunden einplanen.

Auf dem Programm stehen vier Selbstlern-Online-Kurse: „Aktiv und reflexiv lernen“, „Informationen strukturieren und Wissen erweitern“, „Erfolgreich präsentieren“ sowie „Zeit- und Selbstmanagement“. Außerdem gibt es den Kurs „Work-Life-Learn-Balance“, bei dem ein Online-Coaching zur Verfügung steht. Von Tutoren betreut werden die Kurse „Online-Kommunikation und -Moderation“ sowie die Online-Rallye „Erfolgreich online Präsentieren“. Auch sie finden regelmäßig statt.
 
Qualifizierung zum Thema „Peer-Coaching“

Wer sich für das Thema „studentisches Peer-Coaching“  interessiert, kann beim Selbstlernzentrum übrigens an einer Qualifizierung teilnehmen. Unter dem Begriff „studentisches Peer-Coaching“ versteht man, dass Studierende ihre Kommilitonen coachen.  „In rund sechs Monaten vermitteln wir studienbegleitend dazu wichtige Grundlagen“, berichtet Terrier. „Dafür sollte man rund 150 Stunden einplanen. Die Qualifizierung besteht aus einem Mix aus Online- und Präsenzanteilen.“

Auch bei vielen Veranstaltungen auf dem Campus präsentiert das Team  des Selbstlernzentrums regelmäßig sein Angebot, zum Beispiel am „Tag der aufgeschobenen Hausarbeiten“. Aber auch im „fitforstudy“-Programm der Unibibliothek ist es oft mit einem Workshop zum „Selbst- und Zeitmanagement“ vertreten.

Selbstlernen im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik

Seit Anfang des Jahres arbeitet das Selbstlernzentrum zudem gemeinsam mit dem Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik an einem Konzept, Selbstlernen innerhalb der regulären Präsenzveranstaltungen zu fördern (SELF!EIT). „Durch neue, in die Veranstaltung integrierte, Lehr- und Lernmethoden und begleitende Online-Kurse sollen die Studierenden dazu angeregt werden, ihren Lernprozess selbstständig zu gestalten“, erklärt Meier. Das Referat Qualität in Studium und Lehre übernimmt dabei die begleitende Evaluation.

Wem es also schon vor der nächsten Hausarbeit oder Klausur graut oder wer merkt, dass er Hilfe beim richtigen Lernen braucht, sollte sich nicht scheuen, sich an das Selbstlernzentrum zu wenden. Hilfe ist hier sicher!

Weitere Informationen auch im Netz unter http://www.uni-kl.de/slz

 

 

Das Selbstlernzentrum wird im Rahmen des "Qualitätspakt Lehre" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert in der zweiten Projektförderphase gefördert (FKN: 01PL16085)
Projektleitung: Prof. Rolf Arnold, Dr. Markus Lermen
Projektkoordination: Monika Haberer

Bild des Benutzers Melanie Löw
Erstellt
am 24.04.2017 von
Melanie Löw