Ab dem Wintersemester
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Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft geht an den Start

Ob als Produktmanager bei einem Autokonzern, als Marketingspezialist bei einem Softwareunternehmen oder als Buchprüfer in einer Unternehmensberatung – Betriebswirte arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen. Ab dem nächsten Wintersemester bietet die TU Kaiserslautern erstmals einen Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre an. Damit ist es jetzt auch in Kaiserslautern möglich einen reinen betriebswirtschaftlichen Bachelorstudiengang zu absolvieren. Dieser ergänzt die bisherigen Studiengänge, die Wirtschaft mit Technik kombinieren: Betriebswirtschaftslehre mit technischer Qualifikation und Wirtschaftsingenieurwesen. Interessierte können sich noch bis zum 15. Juli bewerben. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

Von Unispectrum live

Der sechssemestrige Bachelorstudiengang vermittelt wichtige Grundlagen der Betriebs-, aber auch der Volkswirtschaft. Dabei stehen beispielsweise Fächer wie Finanzberichterstattung, Personalführung, Marketing, Logistik, Wirtschaftsinformatik, Investition und Finanzierung, Steuern und Wirtschaftsprüfung, Personalführung und Organisation auf dem Stundenplan – aber auch Mathematik, Statistik sowie Zivil- und Gesellschaftsrecht kommen hierbei nicht zu kurz. „Neben Vorlesungen und Seminaren sieht das Studium auch ein Unternehmensplanspiel vor, bei dem erworbenes Wissen in die Praxis umgesetzt wird“, sagt Dr. Jürgen Blank, Geschäftsführer des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften und verantwortlich für den Studiengang. Außerdem vermitteln sogenannte Soft Skills-Seminare wichtige Fähigkeiten wie Selbst- und Zeitmanagement sowie Präsentationstechniken. Seminare, Studien- und Forschungsprojekte sorgen sowohl für ein praxisnahes, wie wissenschaftlich anspruchsvolles Studium.

Studentinnen und Studenten erlernen im Studium unter anderem wirtschaftliche Probleme zu analysieren, dafür Lösungen zu finden und Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus profitieren sie davon, dass die TU Kaiserslautern technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtet ist: Sie können also nicht nur in den Wirtschaftswissenschaften eigene Schwerpunkte setzen. „Unsere Studierenden haben die Möglichkeit, verschiedenste Kombinationen und Gewichtungen zwischen Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie Mathematik zu wählen“, so Blank. „Damit bietet sich ihnen vielfältige Möglichkeiten: Von der reinen BWL bis hin zu Schwerpunkten aus Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie oder Informatik, um nur einige Beispiele zu nennen.“ 

Wer nach dem Bachelorabschluss seine akademische Laufbahn fortsetzen will, kann an der TU Kaiserslautern zum Beispiel ein anschließendes Masterstudium in BWL aufnehmen. Darüber hinaus gibt es für Absolventen viele Möglichkeiten, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. „Betriebswirte sind in verschiedenen Bereichen gefragt", sagt Blank weiter, „sei es bei global agierenden Unternehmen, mittelständischen Betrieben aus der Region, großen Unternehmensberatung oder auch öffentlichen Einrichtungen.“ Je nach Spezialisierung arbeiten sie etwa als Analysten, Wirtschaftsprüfer, Eventmanager oder Controller. Sie sind ferner Experten bei Personaldienstleistern, Versicherungen und Banken. Mit einem zusätzlichen Technik-Schwerpunkt in der Tasche, wie ihn der Studiengang Betriebswirtschaftslehre mit technischer Qualifikation bietet können BWL-Absolventen der TU auch bei Technologiekonzernen punkten: Hier könnten sie beispielsweise an der Schnittstelle von Produktentwicklung und -vermarktung tätig sein.

Studieninteressierte sollten sich gerne mit wirtschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen und keine Angst vor Mathematik haben. Eine Bewerbung für den zulassungsbeschränkten Studiengang ist noch bis zum 15. Juli möglich. Studienstart ist jeweils das Wintersemester. 

Bild des Benutzers Melanie Löw
Erstellt
am 01.04.2016 von
Melanie Löw