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Schülerinnentag:
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Einen Blick hinter die Kulissen der Forschung werfen

Roboter programmieren, selber Schmuck aus Edelstahl herstellen, elektronische Schaltungen bauen oder DNA aus Obst und Gemüse isolieren. Der Schülerinnentag an der TU macht es möglich, wenn sich am 29. September die Labortüren auf dem Campus für Nachwuchsforscherinnen öffnen.

Von Unispectrum live • Melanie Löw

Ein buntes Programm aus Technik und Naturwissenschaften steht am Schülerinnentag auf dem Stundenplan, wenn Schülerinnen das Klassenzimmer in ihrer Schule gegen den Hörsaal und Forschungslabore auf dem Campus der TU tauschen. Mädchen ab Klassenstufe 10 haben an diesem Tag die Gelegenheit, einen Blick in die Labore zu werfen, selber zu experimentieren und sich über verschiedene Studiengänge zu informieren. Ob mit einem 3D-Drucker zu arbeiten, Brücken aus Nudeln zu bauen, Software zu programmieren oder Schmuck aus Beton zu designen – am Schülerinnentag warten viele verschiedene Workshops auf den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Aus Holz, Stacheldraht und einer Konservendose einen Verbrennungsmotor bauen, einen Blick hinter die Kulissen von Facebook, Amazon und Co. werfen, mehr über neuartige Werkstoffe erfahren, die in Implantaten zum Einsatz kommen, oder gar einem Computer mithilfe von Streichholzschachteln das Schach spielen beibringen. – Aus insgesamt 61 Angeboten können die Schülerinnen auswählen. So können sie des Weiteren auch Getriebe selber zusammenbauen, Haare und Fingerabrücke mit 3D-Messtechnik genauer ergründen, mit dem Smartphone experimentieren oder sich selber im Urban Gardening ausprobieren.

Wir möchten mit unserem Angebot Mädchen Technik und Naturwissenschaften schmackhaft machen, da sie in der Regel wenig Erfahrung in diesem Bereich mitbringen.

Dr. Doris Niemeyer

Organisiert wird die Veranstaltung von Dr. Doris Niemeyer und Dr. Jessica Stephan von der Stabstelle Frauenförderung/Gleichstellung und Familienförderung an der TU. „Wir möchten mit unserem Angebot Mädchen Technik und Naturwissenschaften schmackhaft machen, da sie in der Regel wenig Erfahrung in diesem Bereich mitbringen“, so Niemeyer. „Wir zeigen ihnen so auf, welche Möglichkeiten es an der TU für sie gibt.“

Den Schülerinnentag an der TU Kaiserslautern gibt es bereits seit 1995. „Er erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit“, sagt Niemeyer weiter. „Wir bewerben die Veranstaltung jedes Mal bei rund 400 Schulen in der Region.“ Im Schnitt nehmen in jedem Jahr rund 1.000 Mädchen teil. Über ein Online-Formular können sich die Schülerinnen für die Workshops anmelden. „Sie haben dabei die Möglichkeit, gemeinsam mit einer Freundin ein Angebot wahrzunehmen. Sie müssen bei der Anmeldung nur die E-Mail-Adresse der Freundin angeben“, erklärt Stephan, die das Programm zusammengestellt hat und den kompletten Ablauf koordiniert. „Wir versuchen dann, beide in einem Workshop unterzubringen.“

Am Schülerinnentag kann aber nicht nur experimentiert werden, es gibt auch Informationen zu verschiedenen Studiengängen, etwa zu Bauingenieurwesen, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Chemie, Physik, Informatik oder Mathematik. Lehrerinnen und Lehrer können in der Zwischenzeit das Info-Café besuchen. Für das leibliche Wohl ist mit Crèpes ebenfalls gesorgt. Außerdem stellt CampusPlus seine Angebote vor.

Wer sich für den Schülerinnentag interessiert, kann sich noch bis zum 15. September online unter  www.uni-kl.de/schuelerinnentag anmelden.

 

 

Bild des Benutzers Melanie Löw
Erstellt
am 10.08.2016 von
Melanie Löw

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